|
1.2.Arbeitsweise 1993/4 ermöglichte mir ein 10 monatiges Stipendium einen Rechercheaufenthalt in Thailand. Als Student der Chulalongkorn Universität sollte ich vom Zugang zur Bibliothek profitieren, die allerdings zu dieser Zeit größtenteils wegen Computerisierung der Karteien geschlossen war.
Das 2. Semester verbrachte ich daher in Chiang Mai, wo ich an der Kunst Fakultät der Universität Chiang Mai als Gaststudentin aufgenommen wurde. Für das Gedeihen des Diplomarbeitsthemas war allerdings die Bibliothek des SEAMP Institutes in Chiang Mai weitaus dienlicher. Dr. Leo Alting von Geusau, Koriphäe in den meisten Bereichen, die mit der Situation der Akha zu tun haben, hat meine Recherchearbeit in vieler Hinsicht unterstützt. Ebenso möchte ich Aju Jupoh danken, damals Präsident von AFECT in Chiang Rai, der mich bei seiner Arbeit in zahlreiche Akha Dörfer mitnahm, und mir durch seine Einführung und Übersetzerdienste direkte Gespräche mit Akha ermöglichte. Die gastfreundliche Aufnahme in den Dörfern ermöglichte mir zweifelsohne die zur Verfügung stehende Literatur über Akha Kultur - die durchwegs von Nicht-Akha verfaßt ist - in kritischerem Licht zu sehen. Nach einigen Jahren ungeplanter Unterbrechung nahm ich 1997 die Möglichkeit wahr, den Zugang zur Bibliothek der SOAS (School for Oriental and African Studies der Universität London) zu nutzen, und schloß dort diese Arbeit ab.
|